Am 27. Februar machte sich der Turnverein Safnern auf den Weg ins traditionelle Skiweekend nach Saas-Fee voller Vorfreude, mit gepackten Taschen und bestens präparierten Skiern.
Wie jedes Jahr reisten wir in zwei „Tschuppeletä“ an: Die einen starteten frühmorgens Richtung Berge, die anderen stiessen am Abend dazu. Bereits am ersten Tag wurde fleissig gecarvt, gebremst und auch Bekanntschaft mit dem einen oder anderen Bügellift gemacht. Ein Mitglied durfte dabei eine besonders innige Begegnung feiern, als der Bügel kurzzeitig mehr Kopf- als Hüfthöhe hatte.
Am Abend traf die gesamte Gruppe in Saas-Fee ein. Gemeinsam genossen wir ein gemütliches Zusammensein mit Fondue und Raclette ganz im Sinne der gepflegten Kameradschaft. Selbstverständlich durften auch Alains legendäre drei Witze nicht fehlen, die Nicu und Thömu mittlerweile Wort für Wort mitsprechen können und die trotzdem jedes Jahr aufs Neue für beste Unterhaltung sorgen. Die Partystimmung hielt sich dieses Jahr zwar etwas zurück, doch ein geselliger Ausklang gehörte selbstverständlich trotzdem dazu.
Der Samstag begann früh, sehr früh. Mit Ski, Snowboard und sogar Snowblades machten wir die Pisten unsicher. Beim traditionellen „Gleitertest“ zeigte sich einmal mehr: Höisu Rihs ist und bleibt unantastbar. Der Rest von uns gleitet solide oder bildet sich das zumindest ein. (Unbestrittene Siegerin der Herzen: Nici) Das gemeinsame Mittagessen im Restaurant Morenia gehört mittlerweile fix zum Programm und durfte auch dieses Jahr nicht fehlen.
Als der Schnee am Nachmittag zunehmend sulzig wurde und sich die Pisten füllten, verlegten wir das Geschehen ins Gröttli, Zeit für ein wohlverdientes Apéröli. Dort lernten einige von uns, dass man bei einer Bestellung vielleicht doch genauer wissen sollte, was man eigentlich bestellt besonders, wenn man selbstbewusst „ich auch“ sagt.
Am Abend ging es in ein italienisches Restaurant. Zwischen Hampelmännern, Wortspielen und mehr oder weniger ernst gemeinten Verkupplungsversuchen war wieder alles dabei. Ganz nach dem Motto „Einä hei mir gäng no gno“ blieb kein Glas leer wobei es bei manchen tatsächlich bei dem „einen“ blieb. Die Hotel-Fraktion bewies besonderen Einfallsreichtum und brachte mit vorsorglich versteckten Lattenrosten zusätzliche Spannung in die nächtliche Zimmer-Rückkehr damit diese garantiert nicht ganz reibungslos verlief.
Auch am Sonntag lockten nochmals die Pisten. Während sich eine Snowbladerin sowie ein Snowboarder für einen gemütlicheren Start im Hotel entschieden, nahm der Rest der Truppe Kurs auf die letzten Schwünge des Weekends. Nach dem legendären „11 Schuss“ waren wir bereit für unsere Formationsfahrten: Kurzschwung gleichzeitig, Kurzschwung gegeneinander ob es elegant aussah, ist Ansichtssache, aber es machte Spass. (Beweisvideos sind auf unserem Instagram-Account.)
Besonders erwähnenswert sind in diesem Jahr unsere externen Unterstützungen. Allen voran „der Oberlender“, der keine Schanze ausliess und gefühlt mehr Airtime als Pistenzeit sammelte zumindest kam es uns so vor. 😉
Um 16 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Safnern natürlich mit dem obligatorischen Zwischenstopp bei der „goldigen Möwe“ in Spiez, die gemäss Google stolz als 4-Sterne-Restaurant geführt wird.
Das Skiweekend 2026 geht abgesehen vom erwähnten Bügellift-Zwischenfall unfallfrei in die Vereinsgeschichte ein. Mit einem neuen Turnvereinmitglied, vielen schönen Erinnerungen und etwas müden Beinen kehrten wir am Sonntagabend nach Safnern zurück.
Ein weiteres unvergessliches Wochenende voller Sport, Kameradschaft und Humor liegt hinter uns wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr! 🎿
Ein grosses Merci geht an die Organisatorin Miriam Rihs, die das Skiweekend jedes Jahr mit viel Engagement, Übersicht und einer guten Portion Flexibilität auf die Beine stellt.
Bericht: Mara Müller, Verantwortliche Medien und Marketing

